Medienkompetenz braucht Wissen und 
Haltung

Digitale Medien gehören selbstverständlich zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Doch zwischen Social Media, Gaming, Datenschutz und Desinformation entstehen 

Fragen, Unsicherheiten und manchmal auch Überforderung bei jungen 

Menschen wie bei Erwachsenen gleichermaßen.

 

Ich begleite diese Prozesse mit fachlicher Klarheit, wissenschaftlichem 

Fundament und einer Haltung, die stärkt statt verunsichert.

Nadja Lützel: Bild von Jacqueline Wach

Warum ich mich mit digitaler Prävention beschäftige

Hi, ich bin Nadja Lützel, Medienwissenschaftlerin mit einem Masterabschluss 

und Co-Autorin der wissenschaftlichen Publikation:

 

„Kinderbilder im Social Web – Eine empirische Studie zur internetbasierten 

Bildpräsenz und Bildnutzung von unter 12-Jährigen“.

 

Mich interessiert nicht nur, was Kinder und Jugendliche online tun, sondern wie

wir sie verantwortungsvoll begleiten können.

 

Bereits während meines Studiums habe ich mich intensiv mit Fragen von 

Online-Selbstinszenierung, Datenschutz und digitaler Bildkultur im Kindesalter 

auseinandergesetzt. 

 

Schnell wurde mir klar, dass digitale Medien weder 

Bedrohung noch Selbstläufer sind. Sie brauchen informierte, handlungssichere 

Erwachsene.

 

Diese Überzeugung prägt meine Arbeit bis heute.

Praxis im Kinder- und Jugendschutz

Seit 2018 bin ich als Kinder- und Jugendschutzbeauftragte tätig. In dieser 

Rolle beschäftige ich mich regelmäßig mit:

 

  • Präventionsarbeit offline wie online
  • Schutzkonzepten
  • Sensibilisierung von Verantwortlichen
  • konkreten Fragestellungen aus der Praxis

Durch kontinuierliche Fortbildungen halte ich mein Wissen aktuell und verbinde

neue Entwicklungen im digitalen Raum mit bewährten Präventionsansätzen.

Meine Haltung

Digitale Medien sind weder Risiko noch Bedrohung.

 

Kinder und Jugendliche brauchen deshalb keine dauerhafte Überwachung, 

sondern:

  • informierte Begleitung
  • klare Strukturen
  • verlässliche Ansprechpartner
  • Raum für Entwicklung
  • Vertrauen und Dialog

Ich arbeite ohne Panikmache, ohne moralischen Zeigefinger, stattdessen mit 

Klarheit, Sachlichkeit, Respekt und auf Augenhöhe.

Was meine Arbeit auszeichnet

  • Wissenschaftlich fundierte Inhalte
  • Strukturierte und verständliche Vermittlung
  • Praxisnahe Beispiele
  • Ruhige, wertschätzende Kommunikation
  • Sensibilität für unterschiedliche Perspektiven

Ob in Schulen, Organisationen oder Unternehmen, mir ist wichtig, dass 

Medienkompetenz nicht abstrakt bleibt, sondern konkret umsetzbar wird.

Engagement, Persönlichkeit & Fun Facts

Neben meiner Tätigkeit als Referentin für Medienkompetenz, Kinderschutz & 

Prävention im Netz engagiere ich mich kommunalpolitisch als Gemeinderätin 

sowie ehrenamtlich in verschiedenen Projekten im Kinder- und Jugendbereich, 

wie z.B. in der Schulbibliothek oder als Projektleiterin für den Kinder- und 

Jugendbeirat der Barbara-Carl-Stiftung.

 

Diese Erfahrungen erweitern meinen Blick auf gesellschaftliche Verantwortung 

und strukturelle Rahmenbedingungen.

 

Als Ausgleich zur wissenschaftlichen und präventiven Arbeit widme ich mich 

kreativen Projekten wie dem Backen ohne Gluten, weshalb ich aktuell an einem

Backbuch arbeite. 

 

Ich finde Kreativität und Struktur schließen sich nicht aus, sondern ergänzen 

sich.

Für mich ist Medienkompetenz Zukunftskompetenz, Digitale Prävention beginnt mit Wissen und wird wirksam durch Haltung.

 

Ich freue mich darauf, Organisationen, Schulen und Eltern dabei zu begleiten, 

Orientierung und Sicherheit im digitalen Raum zu schaffen.

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